Häufige Fragen
Was ist nonduale Energiearbeit – in einem Satz?
Eine energetische Arbeit, bei der ich als Kanal zurücktrete und die Lebensenergie durch meine Hände dort wirken lasse, wo dein Körper etwas festhält – ohne Methode, ohne Technik, und ohne dass du etwas tun musst außer loszulassen.
Muss ich an etwas glauben oder spirituell sein?
Nein. Ich selbst habe Energiearbeit jahrelang für Humbug gehalten und war fest in Wissenschaft und Logik verankert. Du brauchst keinen Glauben und keine Vorerfahrung – nur die Bereitschaft, dich auf die Erfahrung einzulassen. Gerade Menschen ohne jeden spirituellen Bezug erleben oft die tiefsten Momente.
Wie läuft eine Sitzung ab?
Wir beginnen mit einem kurzen Gespräch, dann machst du es dir bequem – im Liegen oder auch im Sitzen – in lockerer Kleidung, die Berührung erfolgt achtsam und über der Kleidung. Ich lege meine Hände auf und trete innerlich zurück; sie finden von selbst die Stellen, an denen etwas festgehalten wird. Du musst dabei nichts tun. Eine Sitzung dauert etwa 60–90 Minuten – bei Bedarf auch länger, wenn der Prozess mehr Zeit braucht.
Wie lange dauert eine Sitzung?
In der Regel 60–90 Minuten – genau festlegen lässt es sich nicht. Da ich innerlich zurücktrete und die Arbeit durch mich geschehen lasse, entscheide nicht ich über die Dauer: Eine Sitzung dauert so lange, wie der Impuls da ist, weiterzumachen. Braucht der Prozess mehr Zeit, entstehen dir dadurch keine zusätzlichen Kosten – der Energieausgleich ist ein Pauschalbetrag. Und du kannst die Sitzung jederzeit beenden, wenn du möchtest – ein Wort genügt.
Wie ist das mit der Berührung? Bleibt die Kleidung an?
Ja – die Kleidung bleibt während der gesamten Sitzung an. Die Berührung erfolgt durch sanftes, achtsames Auflegen der Hände und kann an verschiedenen Stellen des Körpers stattfinden – überall dort, wo etwas festgehalten wird. Ausgenommen sind selbstverständlich immer der Intimbereich und bei Frauen die Brust. Das bespreche ich vor jeder Sitzung auch noch einmal persönlich, damit du mit einem sicheren Gefühl kommen und dich ganz entspannen kannst. Und es gilt jederzeit: Du kannst jede Berührung ablehnen oder die Sitzung unterbrechen – ein Wort genügt.
Muss ich mich auf die Sitzung vorbereiten – und was hilft danach?
Viel braucht es nicht. Vorher: Trage bequeme, lockere Kleidung, trink ausreichend Wasser und iss nur eine leichte Mahlzeit. Danach: Gönn dir Ruhe und plane nichts Anstrengendes ein, trink viel Wasser – und wenn Emotionen auftauchen, lass sie fließen, statt sie festzuhalten. Der Prozess wirkt oft noch Tage weiter. Alles in Ruhe nachlesen kannst du auf der Seite „Deine Sitzung“.
Kann ich eine Begleitperson mitbringen?
Ja, wenn dir das Sicherheit gibt. Eines gib ich dabei zu bedenken: In einer Sitzung darfst du dich emotional öffnen und zeigen – wähle also jemanden, bei dem du dich dabei völlig frei fühlst, ohne dich beobachtet oder bewertet zu fühlen. Sonst hält dich die Anwesenheit eher zurück, als dass sie dich unterstützt.
Muss ich über meine Probleme sprechen?
Nein. Anders als in Gesprächsformaten musst du hier nichts erzählen, erklären oder analysieren – dein Körper zeigt von selbst, was sich lösen möchte. Du darfst teilen, was du teilen magst, nötig ist es nicht. Und alles, was du erzählst, bleibt selbstverständlich vertraulich.
Was werde ich spüren?
Das reicht von subtil bis sehr intensiv – und hängt vor allem davon ab, wie sehr du dich dem Prozess überlassen kannst. Häufig sind Wärme, Kribbeln oder Strömen im Körper, aufsteigende Emotionen, unwillkürliche Bewegungen oder der Impuls, zu weinen oder Laute freizulassen. Danach berichten die meisten von Leichtigkeit, tiefer Ruhe – manche von Zuständen stiller Glückseligkeit. Jede Sitzung ist anders.
Warum bewegt oder schüttelt sich mein Körper? Warum kommen so starke Emotionen hoch?
Weil sich Festgehaltenes über den Körper löst. Zittern, Zucken, Gähnen, Seufzen, Weinen oder auch Schreien sind natürliche Wege des Körpers, gebundene Energie freizulassen – in der yogischen Tradition heißen diese spontanen Bewegungen Kriyas. Nichts davon ist falsch oder peinlich. Im Gegenteil: Es ist ein Zeichen, dass etwas in Bewegung kommt.
Was, wenn ich nichts spüre?
Auch das kommt vor und ist völlig in Ordnung. Manche Prozesse verlaufen still und zeigen sich erst in den Tagen danach – etwa durch besseren Schlaf, mehr Ruhe oder aufkommende Emotionen. Ein häufiger Grund ist auch ein stark ausgeprägter Körperpanzer: chronische Verspannungen, hinter denen der Körper über Jahre Gefühle weggesperrt hat. Je dichter dieser Panzer, desto weniger spürbar fließt die Energie zunächst – sie muss sich erst durch die Anspannung hindurcharbeiten, bevor sie die darunterliegenden Emotionen erreicht. Gerade bei sehr kontrollierten, kopfgesteuerten Menschen brauchen die ersten Sitzungen deshalb manchmal etwas mehr Geduld; dafür ist das, was sich dann löst, umso tiefer. Die Intensität während der Sitzung ist also kein Maßstab. Und oft gilt: Je angestrengter du versuchst, etwas zu spüren, desto mehr steht der Kopf im Weg. Lass auch das los.
Kann es zu intensiv werden? Habe ich die Kontrolle?
Du behältst immer die Kontrolle. Dein System gibt grundsätzlich nur so viel frei, wie du gerade tragen kannst – und du kannst den Prozess jederzeit verlangsamen oder unterbrechen, ein Wort genügt. Hingabe heißt nicht, ausgeliefert zu sein.
Kann es mir nach einer Sitzung vorübergehend schlechter gehen?
Das kann vorkommen – und ist kein Rückschritt. Wenn sich eine Schicht gelöst hat, darf das, was darunter lag, an die Oberfläche: In den Tagen nach einer Sitzung können weitere Emotionen auftauchen, du kannst dich durchlässiger oder müder fühlen, intensiver träumen. Das ist der Prozess, der weiterarbeitet. Gib dir Ruhe, trink viel Wasser und lass es fließen, statt es festzuhalten. Sollten Beschwerden anhalten, lass sie bitte ärztlich abklären.
Wie viele Sitzungen brauche ich?
Das ist individuell. Diese Arbeit gleicht dem Schälen einer Zwiebel: Was sich über Jahre angesammelt hat, löst sich Schicht für Schicht – nicht alles auf einmal. Manche kommen mit einem einzelnen Anliegen, andere gehen einen längeren Weg. Nach der ersten Sitzung spürst du selbst am besten, ob und wie es für dich weitergehen soll.
Kann ich auch kommen, wenn ich kein konkretes Anliegen habe?
Ja. Viele kommen nicht wegen eines Problems, sondern aus einer Sehnsucht heraus – nach mehr Tiefe, Stille und Verbundenheit, oder weil sie auf ihrem spirituellen Weg weiterkommen möchten. Auch dafür ist diese Arbeit da.
Ich bin in ärztlicher oder psychotherapeutischer Behandlung – kann ich trotzdem kommen? Soll ich meine Medikamente weiternehmen?
Ja – und ja, unbedingt weiternehmen. Energetische Arbeit ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung, sie kann sie aber gut begleiten. Verändere Medikamente ausschließlich in Absprache mit deinem Arzt. Wenn du dich in einer akuten psychischen Krise befindest, wende dich bitte zuerst an professionelle Hilfe – und sprich im Zweifel vor einer Sitzung mit deinem Behandler.
Für wen ist diese Arbeit nicht geeignet?
Diese Arbeit hat Grenzen, und die nehme ich ernst. Wenn du dich in einer akuten psychischen Krise befindest, wende dich bitte zuerst an professionelle Hilfe – energetische Arbeit ist dafür nicht der richtige Ort. Bei laufender ärztlicher oder psychotherapeutischer Behandlung gilt: Behandlung unverändert weiterführen und im Zweifel vorab mit deinem Behandler sprechen. Und wenn du innerlich ganz klar spürst, dass du dich auf diesen Prozess nicht einlassen willst, ist das ebenso ein guter Grund zu warten – Loslassen lässt sich nicht erzwingen.
Arbeitest du auch mit Kindern und Jugendlichen?
Mit Kindern arbeite ich nicht. Jugendliche sind willkommen – bei Minderjährigen bitte in Absprache und mit Einverständnis der Eltern.
Bietest du auch Fernsitzungen an?
Die Energiearbeit selbst biete ich nur vor Ort an – sie geschieht über das Auflegen der Hände, und genau darin liegt ihre Tiefe. Was auch auf Distanz möglich ist, ist der Innere Kompass: Dabei verbinde ich mich mit deiner inneren Führung und erhalte klare Ja- und Nein-Impulse auf deine Lebensfragen. Mehr dazu findest du auf der Seite „Deine Sitzung“.
Ist das dasselbe wie Reiki?
Von außen sieht es ähnlich aus – bei beidem werden Hände aufgelegt und Energie fließt. Die Ausrichtung ist aber eine andere. Reiki ist eine Methode, die in Graden erlernt wird und Energie bewusst lenkt; die Hände ruhen dabei meist statisch über längere Zeit an festgelegten Positionen, und im Zentrum steht das Harmonisieren und Auffüllen. Die meisten erleben Reiki als sanft und tief entspannend – Wärme, Kribbeln, manchmal stille Tränen –, viele spüren auch wenig bis gar nichts, und ein Loslassen geschieht dort, wenn überhaupt, eher leise und oft erst in den Tagen danach. Meine Arbeit setzt woanders an: Ich lenke nichts und fülle nicht nur auf – die Energie wirkt direkt dort, wo dein Körper etwas festhält, und bringt es in Bewegung. Meine Hände bleiben dabei nicht an festen Stellen: Sie wandern dynamisch über den ganzen Körper – dorthin, wo sich gerade eine Blockade zeigt. Gesteuert wird das nicht von mir, sondern von einer höheren Intelligenz; ich folge nur und beobachte. Deshalb sind die Reaktionen meist unmittelbar und deutlich: Viele beschreiben einen inneren Druck, der raus will – der Körper beginnt zu gähnen, zu zittern, zu weinen, manchmal zu schreien. Und die tiefe Entspannung kommt hier nicht anstelle des Loslassens, sondern danach – als Stille, die bleibt, wenn sich Unterdrücktes tatsächlich gelöst hat.
Ist das Shaktipat?
Im Kern ja. In der yogischen Tradition beschreibt Shaktipat die direkte Übertragung von Energie, die im Empfänger einen eigenen inneren Prozess in Gang setzt. Es gibt verschiedene Formen – über den Blick, die Berührung der Stirn, den Gedanken oder über direkten Körperkontakt. Meine Arbeit gehört zur letzten Form: Die Energie wirkt unmittelbar an den Stellen, an denen dein Körper etwas festhält. Der Weg führt dadurch nicht an den Blockaden vorbei, sondern durch sie hindurch – und die tiefe Ruhe oder Glückseligkeit, die sich danach zeigen kann, entsteht aus dem, was sich tatsächlich gelöst hat. Nach meinem Verständnis macht genau das diese Form so tiefgehend und tragfähig. Ich verwende den Begriff nur selten, weil er hierzulande wenig bekannt ist.
Was kostet eine Sitzung?
Der Energieausgleich für eine Sitzung (60–90 Minuten) beträgt € 120. Auf Anfrage biete ich einen Sozialtarif an – Geld soll kein Hindernis sein. Die Sitzungen finden in 1230 Wien statt.
Warum sagst du „Energieausgleich“ statt Preis?
Weil es das für mich besser trifft. Diese Arbeit ist kein Produkt, das ich verkaufe – es geht mir darum, Menschen zu unterstützen. Damit ich das dauerhaft und mit voller Präsenz tun kann, braucht es einen Ausgleich für Zeit und Raum. Das ist alles: ein Ausgleich, kein Geschäft. Deshalb gibt es auch den Geringverdiener-Tarif – Geld soll kein Hindernis sein.
Was gilt bei Absagen oder Terminverschiebungen?
Du kannst deinen Termin bequem online über den Link in deiner Bestätigungs-E-Mail absagen oder verschieben – bis 48 Stunden vorher kostenlos. Danach fallen die kompletten Kosten an; bei Krankheit gibt es selbstverständlich Ausnahmen. Ich bitte dich, rechtzeitig abzusagen oder zu verschieben – dein Platz kann sonst nicht an jemand anderen vergeben werden, der darauf wartet.
Deine Frage ist nicht dabei? Schreib mir gerne.