Deine Sitzung

Alles Praktische auf einen Blick

So läuft eine Sitzung ab

1

Ankommen

Ein kurzes Gespräch, dann machst du es dir bequem – im Liegen oder auch im Sitzen. Du musst nichts vorbereiten und nichts erzählen. Die Kleidung bleibt die ganze Sitzung an.

2

Loslassen

Ich lege meine Hände auf – über der Kleidung – und trete zurück. Was sich lösen möchte, darf sich lösen: in deinem Tempo, du behältst jederzeit die Kontrolle.

3

Integrieren

Zeit zum Nachspüren. Der Prozess wirkt in den Tagen danach weiter – wie du ihn unterstützt, liest du weiter unten.

Vorbereitung auf deine Sitzung

Du musst nichts können, nichts glauben und nichts leisten. Ein paar einfache Dinge helfen dir aber, dich ganz auf die Erfahrung einzulassen:

Komm entspannt.

Plane genug Zeit ein, damit du nicht gehetzt ankommst. Je ruhiger du bist, desto leichter kannst du loslassen.

Trage bequeme, lockere Kleidung,

in der du dich frei bewegen und gut liegen oder sitzen kannst – sie bleibt während der gesamten Sitzung an.

Zur Berührung:

Sie erfolgt ausschließlich über der Kleidung durch sanftes Auflegen der Hände – niemals im Intimbereich oder bei Frauen an der Brust. Das besprechen wir vor der Sitzung auch persönlich, damit du dich vollkommen sicher fühlen und entspannen kannst.

Trinke davor ausreichend Wasser

und iss vorher nur eine leichte Mahlzeit – ein voller Magen macht das Loslassen schwerer.

Verzichte am Tag der Sitzung auf Alkohol

und andere bewusstseinsverändernde Substanzen.

Das Wichtigste: Hingabe.

Offenheit ist gut – sich ganz anvertrauen ist besser. Die Energie kann nur so tief wirken, wie du sie lässt. Das heißt: die Kontrolle abgeben, nichts steuern, nichts festhalten, nichts verstehen müssen. Wie beim Einschlafen kannst du es nicht erzwingen – nur zulassen. Und du gibst dich dabei nicht mir hin, sondern deinem eigenen Inneren: der Intelligenz deines Körpers, die genau weiß, was sich lösen möchte.

Vertraue der Möglichkeit.

Du musst an nichts glauben – aber lass die Möglichkeit zu, dass sich etwas verändern darf. Deine innere Haltung wirkt mit: Vertrauen öffnet den Prozess, ständiges Zweifeln und Kontrollieren verengt ihn. Dein Körper weiß, wie Gleichgewicht geht – gib ihm die Erlaubnis dazu.

Komm ohne feste Erwartungen.

Jede Sitzung ist anders. Was sich zeigen möchte, zeigt sich von selbst.

Alles darf da sein.

Während der Sitzung können Emotionen auftauchen, dein Körper kann sich bewegen, du darfst weinen, zittern oder Laute freilassen. Nichts davon ist falsch – im Gegenteil: Es ist ein Zeichen, dass sich etwas löst. Du musst dich für nichts schämen und nichts zurückhalten.

Schalte dein Handy aus,

damit du ganz bei dir sein kannst.

Ein Hinweis vorab

Wenn du in ärztlicher oder psychotherapeutischer Behandlung bist, führe diese bitte unverändert weiter. Energetische Arbeit ersetzt keine medizinische oder therapeutische Behandlung – sie kann sie aber gut ergänzen. Sprich im Zweifel mit deinem Arzt oder Therapeuten.

Nach deiner Sitzung

Die Sitzung endet nicht, wenn du den Raum verlässt – die Energie bleibt in deinem Körper und arbeitet dort weiter. Dein Körper leistet in dieser Zeit innere Arbeit: Was sich gelöst hat, darf durchziehen, und Tieferes darf nachkommen. Besonders in den ersten drei Tagen kannst du diesen Prozess bewusst unterstützen:

Gönn dir Ruhe.

Plane nach der Sitzung möglichst nichts Anstrengendes oder Wichtiges ein. Gib dir Zeit, das Erlebte zu integrieren.

Trinke viel Wasser und iss dich satt.

Wasser ist der Schlüssel, um das, was sich gelöst hat, aus dem Körper zu schwemmen – trink in diesen Tagen deutlich mehr als sonst. Und wenn du mehr Hunger hast als üblich, gib deinem Körper reichlich und nährstoffreich zu essen, mit genug Eiweiß: Die innere Arbeit kann mehr Energie brauchen als gewohnt. Diese Tage sind keine Zeit für eine Diät.

Sanfte Bewegung tut gut – anstrengender Sport noch nicht.

Ein ruhiger Spaziergang in der Natur, sanftes Yoga, Dehnen, Qigong oder Tai-Chi helfen dir, wieder ganz anzukommen. Mit allem, was den Puls richtig hochtreibt – Laufen, Krafttraining, intensiven Sportarten –, warte dagegen etwa drei Tage: Dein Körper zieht die Energie sonst von der inneren Arbeit ab, und sie kehrt danach nicht von selbst dorthin zurück.

Höre auf deinen Körper.

Vielleicht brauchst du mehr Schlaf, mehr Essen oder einfach Stille – gib ihm, was er verlangt.

Emotionen dürfen nachklingen.

In den Tagen nach einer Sitzung können weitere Gefühle auftauchen, du kannst dich durchlässiger fühlen oder intensiver träumen. Das ist ein natürlicher Teil des Prozesses: Was sich gelöst hat, darf jetzt durchziehen – und manchmal zeigt sich dadurch bereits die nächste Schicht. Das ist kein Rückschritt, sondern ein Zeichen, dass der Prozess weitergeht. Lass es fließen, statt es festzuhalten.

Lass etwa drei Tage keine andere Energie- oder Körperarbeit an dir machen.

Massage, Reiki, Akupunktur, Chiropraktik, Klangheilung und Ähnliches sind wertvolle Anwendungen – gib deinem Körper aber erst Zeit, die Energie aus der Sitzung zu verankern. Kommt in dieser Zeit eine andere Energie dazu, kann das dein System verwirren und die innere Arbeit ins Stocken bringen. Selbst an anderen zu arbeiten ist kein Problem – nur lass in diesen Tagen niemanden an dir arbeiten. Auch auf Rotlichttherapie verzichte besser so lange.

Verzichte 2–3 Tage auf Alkohol und andere Substanzen,

damit der Prozess ungestört weiterlaufen kann.

Ein warmes Bad

(gerne mit etwas Salz) unterstützt die Entspannung.

Schreiben hilft.

Wenn du magst, halte deine Erfahrungen und Träume in einem Notizbuch fest – oft zeigt sich im Rückblick, was sich verändert hat.

Deine Haltung wirkt mit.

Diese Arbeit nimmt dir nichts ab – sie öffnet Raum, den du selbst füllst. Richte deine Gedanken, Worte und Handlungen auf das aus, was du erleben willst, statt die alte Geschichte weiterzuerzählen. Übe Dankbarkeit – jeden Tag, für alles. Sorge gut für dich und begegne dir und anderen freundlich. Und bleib dran: nicht als Übung für ein paar Tage, sondern als Art zu leben.

Und wenn nach der Sitzung Fragen auftauchen: Melde dich jederzeit gerne bei mir.

Wichtiger Hinweis

Solltest du nach einer Sitzung anhaltende körperliche oder psychische Beschwerden haben, lass diese bitte ärztlich abklären. Energetische Arbeit ist keine Heilbehandlung und ersetzt weder Arzt noch Psychotherapie.

Auf Wunsch in deiner Sitzung

Der Innere Kompass

Neben der Energiearbeit können wir in deiner Sitzung noch etwas Zweites einbauen: Ich verbinde mich mit deiner inneren Führung – manche nennen sie das Höhere Selbst – und erhalte darüber klare Ja- und Nein-Impulse auf Fragen zu deinem Leben. Du musst dafür nicht vor Ort sein: Den Inneren Kompass biete ich auch online über Google Meet an.

Deine innere Führung ist wie ein Kompass: Sie kennt die Richtung, in der dein Leben fließt, und will nichts außer deinem Wachstum. Folgst du ihr, kommst du in deinen Lebensfluss – Entscheidungen werden leichter, das ständige Grübeln wird leiser, und an die Stelle von „eigentlich müsste ich…“ tritt ein klares „ich will“. Die Antworten kommen dabei nicht von mir und nicht aus deinem Denken – deshalb fallen sie oft anders aus, als dein Ego sie sich wünscht: nicht die bequeme Antwort, sondern die, die dich weiterbringt.

Dieser Zugang ist nichts, das nur wenige haben – die innere Führung ist in jedem Menschen angelegt. Nur: Wenn der Verstand zu laut ist, kannst du sie nicht hören. Je leiser du innerlich wirst, desto klarer wird der Zugang – auch dabei hilft die Energiearbeit, weil sie Schicht für Schicht abträgt, was über dieser Stille liegt. Ich selbst kann innerlich so weit zurücktreten und in Resonanz mit dir gehen, dass ich deine innere Führung höre – es ist dieselbe Führung, die in der Energiearbeit meine Hände dorthin lenkt, wo dein Körper etwas festhält. Beides ist im Grunde ein und dieselbe Arbeit.

So stellst du gute Fragen
Im Hier und Jetzt

Dein Kompass sagt nichts voraus – genau genommen gibt es nur das Jetzt, und nur dort kann er antworten. Statt „Werde ich in einem Jahr heiraten?“ also: „Will ich mich an diesen Menschen binden?“

Fragen, die dein Wachstum betreffen

Dein Höheres Selbst adressierst du am besten mit einfachen „Will ich …“-Sätzen – zurück kommt ein Ja oder ein Nein. Zum Beispiel: „Will ich diese Beziehung?“ – „Will ich in diesem Job bleiben?“ – „Will ich diesen Schritt jetzt gehen?“ – „Will ich das loslassen?“ – „Will ich diesen Weg weitergehen?“

Nicht materiell

„Soll ich das rote Auto kaufen?“ – „Soll ich das teurere Handy nehmen?“ – „Soll ich das rote Gewand tragen?“ – solche Fragen bringen kein Wachstum und bedienen nur das Ego. Deinem Höheren Selbst sind sie gleichgültig, die Impulse bleiben leer.

Kurz und klar

Eine Frage, ein Ja oder Nein – nicht verschachtelt. Je klarer die Frage, desto klarer der Impuls. Überleg dir deine Fragen gerne vorab in Ruhe und bring sie mit.

Wichtig zu wissen: Die Antworten nehmen dir keine Entscheidung ab. Sie sind Impulse deines eigenen Systems – ich selbst habe mit ihnen nichts zu tun, ich gebe sie nur weiter. Was du daraus machst, liegt allein in deiner Verantwortung: Wäge selbst ab, überlege die Konsequenzen und entscheide dann – die Entscheidung und ihre Folgen bleiben immer bei dir.

Wenn dich diese Arbeit anspricht,
bist du herzlich eingeladen.

Sitzung vereinbaren